Ab 7:40 Uhr werden wir durch sanfte Töne aus der Musikbox von Simon vom Land der Träume zurückgeholt. Der zweite Lagertag beginnt später und auch ruhiger als der erste.

Vergessen das Hahnengekrähe der jüngeren Kinder, welche tags zuvor bereits bei Sonnenaufgang – um 6:22 Uhr – in den in Startlöcher gestanden haben. Die Nervosität scheint abgelegt, wir haben uns schon gut eingelebt und treffen nach und nach im grossen Saal zum Frühstück ein. 

 

Ein guter Spieler oder eine gute Spielerin ist natürlich bei den Fans gefragt, weshalb nach oder vor den Trainings in speziellen Workshops professionelle Fotos geschossen werden können, welche die Kinder dann auch gleich auf ihre persönliche Visitenkarte drucken lassen können. 

Nach einem – einmal mehr ausgezeichnet gekochtem – Mittagessen sind für den Nachmittag wieder „normale“ Trainings geplant. Die Kinder können ihr am Morgen gelerntes Können dementsprechend gleich wieder anwenden. Sie sind hoch motiviert und wollen den Leitenden auch zeigen was sie drauf haben. Am Ende des Trainigs sind wir alle dann doch aber froh, dass wir nun ein bisschen Zeit zum Durchschnaufen haben. Zum Glück bietet das Rahmenprogramm-Team eine ganze Palette (Kupp, Poker, Tischtennis-Turnier, Minigolf, usw.) an Möglichkeiten, um mal etwas anderes zu unternehmen als Unihockey zu spielen. 

Der heutige Tag wird schnell älter und schon bald starten wir in das Abendprogramm, welches die drei Altersstufen (U12, U14 und U16) getrennt absolvieren. Die Jüngsten sehen sich den Film „The Walk“ an, in welchem ein wagemutiger Drahtseil-Akrobat zwischen den Hochhäusern von New York seine sportlichen Träume verfolgt. Die U14 spaziert zum Camingplatz Fontanivas, wo Würste grilliert werden. 

Das Wetter spielt gerade so mit, dass ein Teil der Kinder den Sprung in den idyllischen Badesee wagen. Nicht alle tun dies ganz freiwillig, aber wer sich waghalsige Spässe in der Nähe des Wassers erlaubt, muss wohl damit rechnen, dass er oder sie früher oder später auch nass wird. Die U16-Spieler versuchen sich dagegen in der ebenfalls beliebten Sportart Fussball und lassen ab und an auch dort ihr Talent erkennen. Gefeiert werden am Schluss aber nicht die talentierten Jugendlichen, sondern der langjährige Leiter Heinz, welcher mit Sprechchören von seinen GC-Junioren angefeuert wird.  

Es ist nun 22:00 Uhr und für die Teilnehmenden Zeit ins Land der Träume zurückzukehren. Obwohl der Tag vom Gefühl her ganz schnell vorbei war, haben wir doch viel gelernt, geleistet und gelacht. So freuen wir und schon auf den nächsten Tag im Unihockey-Camp, bei dem der traditionelle Ausflug auf dem Programm steht. Diesmal geht es an den Tomasee, an den Ursprung des Rheins sozusagen – auch wenn uns die Bündner in diesem Punkt genau genommen einen Steinbock aufgebunden haben. 

Dienstagsbilder: http://unihockey-camp.ch/index.php/fotoalbum/category/92-camp-2018-dienstag